Da der Zimmermann seine Planungen inzwischen abgeschlossen hat, kann ich den Außenwandaufbau unseres Holzrahmenbaus ja mal in den Blog stellen:
Auf dieser Seite kann man den genauen Aufbau nachsehen oder ändern. Auf die
interessante Webseite, die diese Berechnung und Darstellung ermöglicht, bin ich auf
Svens Baublog aufmerksam geworden.
Die Darstellung gibt die Verhältnisse der Gefache zwischen den Balken wieder. Der Wärmedurchgangswert ist mit 12 W/(m^2*K) durchaus passivhaustauglich (auf Passivhauszertifizierung allerdings verzichten wir).
Wegen der guten Dämmeigenschaften besteht der Kern der Dämmung zwischen den Ständerbalken aus Mineralwolle. Die Dichtigkeitsebene wird von einer Schicht verklebter OSB-Platten gebildet. Wegen der guten Speicherfähigkeit von Wasser schließt sich nach Innen eine Installationsebene aus Holzfaserdämmstoff an. So wird der Luftfeuchtigkeitsgehalt in den Innenräumen reguliert. Auch nach außen, wo sich im Winter eine geringe Menge Kondenswasser niederschlagen wird, ist eine 10 cm dicke Holzfasserdämmstoffschicht. Der besondere Vorteil von Holzfaser gegenüber Styropor/Polystyrol (XPS) ist hier, dass die Dämmeigenschaft im feuchten Zustand kaum leidet.
Viele Grüße,
Baublox