Sonntag, 29. August 2010

Carport und Garage

Auch der Carport ist im wesentlichen fertig. Es fehlt noch die Dachbegrünung un die Oberflächenbehandlung. Der Durchwurzelungsschutz liegt aber schon.
Zunächst wurde eine Tragbalkenkonstruktion aus Fichtenholz aufgestellt. Innen wurde diese mit OSB-Platten verkleidet. Eine Winddichtigkeitsfolie wurde angebracht.

Die schwarze Winddichtigkeitslage

Außen kam dann eine Verkleidung aus sibirischer Lärche auf eine Verlattung.

Außenverkleidung aus sibirischer Lärche

An den Ecken und an der Kante zum Dach kamen Bleche aus Titanzink.


Dachkante und Ecken sind mit Titanzinkblechen verkleidet



Die Rückwand des Carports reicht etwas weiter als die Hausecke, damit eine wettergeschützte Abstellfläche entsteht.


Grüße,

Baublox

Montag, 23. August 2010

Installationsebene installieren

Nun zwei aktuelle Bilder vom Anbringen der Installationsebene. Auf die luftdicht verklebten OSB-Platten wird eine Verlattung aufgebracht. Zwischen die Lattung kommen wieder Holzfaserdämmstoffmatten. Innen sind diese aber nur 6 cm dick. Die außen angebrachten Holzfaserdämmstoffmatten waren ja 10 cm dick. Die Bilder sind aktuell, die Arbeiten ruhen seit zwei Wochen (Handwerkerferien).

Verlattung anbringen

Holzfaserdämmstoffmatte einklemmen

Viele Grüße,
Baublox



Sonntag, 22. August 2010

Zimmerdecken dämmen

Die Zimmerdecken wurden mit Mineralwolle ausgedämmt.

Viele Grüße,
Baublox

Fenster einbauen und Laibungen verputzen



Schon vor 4 Wochen hat der Fensterbauer die Fenster eingebaut. Es sind Holzfenster mit einem Ug-Wert von 0.5 W/(m^2*K). Anschließend hat der Verputzer die Laibungskanten mit Leisten ausgesteift und die Fensterlaibungen verputzt. Eine Arbeit, die wegen der Handwerkerferien noch nicht abgeschlossen ist. Um die Fenster vor Putzverschmutzung zu schützen, hat er die Fenster mit Folie abgeklebt.

Eine Fensterlaibung wird gerade verputzt
Fertig. Bis auf die Laibung des Speicherfensters.

Viele Grüße,
Baublox

Dichten 2



Zwei Bilder von der luftdichten Verbindung zur Betondecke:
Viele Grüße,
Baublox

Ausfachung und Außendämmung

Weil hier gerade Handwerkerferien sind und sich daher auf der Baustelle seit zwei Wochen fast nichts tut - die Handwerker, die keine Ferien haben, kommen nicht weiter, weil sie auf die warten müssen, die Ferien haben - möchte ich nun mal nachtragen, was ich bislang nicht zu bloggen geschafft habe: Diese drei Fotos zeigen das Ausfachen der Wände mit Mineralwolle und das Anbringen der Außendämmung. Als Außendämmung verwenden wir eine Holzfaserdämmstoffmatte.

Rechts ist ein Gefach mit Mineralwolle ausgefacht, links sieht man die Kante der Holzfaserdämmstoffmatte


Die gleiche Stelle aus einem anderen Blickwinkel

So sieht dei Hausansicht mit fertiger Holzfaser-Außendämmung aus

Viele Grüße,
Baublox

Mittwoch, 11. August 2010

Lüftungsleitungen verlegen

Die letzten 2 Wochen bin ich nicht zum Bloggen gekommen - ich hab also einiges nachzutragen. Unter anderem hat der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsbauer die Lüftungsleitungen verlegt.

Hier kommen die Leitungen vom Technikraum im Keller ins Erdgeschoß

Die Lüftungsleitungen für das EG gehen ab, der Rest wird durch die Decke ins Obergeschoß geführt.

Im Bad werden die Leitungen für das Obergeschoß verteilt.

Liebe Grüße,
Baublox

Donnerstag, 22. Juli 2010

Dämmen und Dichten

Auch sonst waren die Zimmerleute fleißig. Die Außenwände wurden mit Mineralwollematten ausgefacht und dann von Außen die Holzfaserdämmstoffmatten befestigt. Das Ergebnis sieht man schon auf den Bildern zum Dachdecken im vorangegangenen Blogeintrag. Danach wurden die OSB-Platten, mit denen die Außenwände von Innen beplankt sind, durch Klebebänder luftdicht abgedichtet.

luftdicht abgeklebt


Viele Grüße,
Baublox

Mittwoch, 21. Juli 2010

Dach gedeckt

Gestern vor einer Woche haben die Zimmerleute das Dach fertig gedeckt. Die Hauptarbeit ist bereits am Samstag dem 10.07.2010 gelaufen. An diesem extrem heißen Tag - 36°C im Schatten - standen die Zimmerleute mit teilweise blanken Oberkörper den ganzen Tag in der prallen Sonne. Ganz fertig wurden sie aber nicht, weil für den Giebelseitenabschluss nur volle Ortgangziegel geliefert waren. Die halben Ortgangziegel sind eben dann am Dienstag vor einer Woche nachgedeckt worden...

Gedeckt wurde der Ziegel Linea von Erlus. Das glatte plane Design finde ich recht ansprechend. Die Oberfläche ist engobiert sinterlichtgrau.

Anliefern der Ziegel.

So sieht jetzt das Dach aus.


Auch der Spengler hat bereits die Ortgänge verkleidet und die Regenrinnen an den Traufen angebracht.

Viele Grüße,
Baublox

KfW 55

Wie mir die Sachbearbeiterin am Telefon mitteilte, ist die Umstellung vom Programm KfW 70 auf KfW 55 genehmigt. Juhu!
Ich hatte ja berichtet, dass schon beim Stellen des Antrags auf einen KfW 70 Kredit die Absicht bestand, diesen auf einen KfW 55 Kredit umzustellen, wenn die KfW das entsprechende Programm aufgelegt hat.
Unser Bauvorhaben dürfte eines der allerersten sein, die in diesem Programm laufen. Vorgestern zumindest war bei dieser Sachbearbeiterin noch gar kein KfW 55 Bauvorhaben genehmigt worden.
Wegen einer mittlerweile stattgefundenen Zinserhöhung steigt dadurch zwar der Kreditzins von 2.45% auf 2.85%, ein Tilgungszuschuss von 2500 € macht die Umstellung jedoch auch finanziell interessant.

Liebe Grüße,
Baublox

Mittwoch, 14. Juli 2010

Weiterhin keine Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien bei Neubauten

Der Förderstopp des BAFA für das Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien wird ab dem 12.07.2010 teilweise aufgehoben: Man lese hier und hier . Für Neubauten wird die Förderung jedoch auch weiterhin eingestellt bleiben. Begründung ist, dass die Nutzung erneuerbarer Energien bei Neubauten bereits vom Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz verlangt werden. Nun, man hätte im Rahmen des Marktanreizprogramms ja die über dieses Gesetz hinausgehende Nutzung erneuerbarer Energien fördern können.

Viele Grüße,
Baublox

Sonntag, 4. Juli 2010

Aufrichttag

Am Ende der Woche haben die Zimmerleute das Haus aufgerichtet. Das geht fast so schnell wie bei einem Fertighaus, weil die Holzrahmenelemente in der Zimmerhalle vorbereitet wurden. Dabei ist der Vorfertigungsgrad natürlich geringer als bei einem Fertighaus. Wie man auf den Bildern sieht, sind in der Halle nur die Balken der Rahmen verbunden und einseitig beplankt worden. Ausgefacht wird erst später auf der Baustelle.








Viele Grüße,
Baublox

Vorbereitung des Aufrichtens


Mitte der Woche hat der Zimmermann dann ein Malergerüst rund um das geplante Haus aufstellen lassen. Jetzt kann man sich die späteren Hausumrisse schon ganz gut vorstellen.

Das Gerüst steht


Im Vordergrund sieht man die Garagengrundplatte, die der Kellerbauer am gleichen Tag gegossen hat.

Viele Grüße,
Baublox

Erde anfüllen und verdichten

Diese Woche ist so viel pasiert, dass ich mit dem Bloggen nicht nachgekommen bin. Heute werde ich mehrere Einträge nachholen. Bereits am Anfang der Woche ist die Erde an den Kellerwänden und Versorgungsgräben angefüllt und verdichtet worden. Der Rest des Aushubs und dann der zwischengelagerte Mutterboden wurde auf der gesamten Grundstücksfläche verteilt.


Das aufgefüllte Bodenoberfläche erreicht jetzt wie vom Bebauungsplan verlangt Straßenniveau. Im Bildhintergrund ist die Kellerdecke zu sehen.

Insgesamt hat die Erde genau ausgereicht. Das hat mich sehr überrascht, weil das Bodenniveau um durchschnittlich 80 cm auf Straßenniveau angehoben wurde. Ich hatte mir zuvor ausgerechnet, dass noch 150 m^3 Erde zusätzlich zum Kelleraushub zum Auffüllen benötigt werden. Liegt dies vielleicht daran, dass ich den verbauten Sand und Kies nicht berücksichtigt habe? Vielleicht auch daran, dass der Boden vor dem Ausheben stärker verdichtet war als jetzt nach dem Anfüllen? Wobei ich keine Bedenken habe, dass der Erdbauer nicht genügend sorgfältig verdichtet hat.

Es ist sogar noch 5,5 m^3 Bauschutt abgefahren worden, der in der Südostecke des Grundstücks etwa 30 cm unter der ursprünglichen Oberfläche aufgetaucht ist. Der magere (zementarme) eisenarmierte Splitbeton wurde in den 50er und 60er Jahren für Fundamente von Nebengebäuden verwendet. Dort hat vermutlich einmal eine Feldscheune oder ein Schuppen gestanden.

Immerhin ist nicht historische Bausubstanz aufgetaucht. Auf Nachbargrundstücken finden sich Siedlungsreste einer Alemannischen Siedlung aus dem 4. bis 6. Jahrhundert. Auch Reste aus der Römerzeit lassen sich in geringer Entfernung finden. Wegen der Alemannensiedlung hat das Denkmalschutzamt vor der Bebauung in diesem Baugebiet umfangreiche Bodensondierungen vorgenommen. Vielleicht weiß man dort auch etwas über die Feldscheune auf unserem Grundstück?

Viele Grüße,
Baublox

Montag, 28. Juni 2010

Anschlüsse angeschlossen

In den letzten 14 Tagen sind sämtliche Anschlüsse angeschlossen worden. Ich muss sagen, das im Erdreich ganz schön was los ist:

1. tiefste Ebene: Abwasserleitungen zum Abwasserkanal
2. Ebene: EWT-Zuluft
3. Ebene: Absorber-Zuleitungen zum Erdkollektor-Wärmetauscher, die Erdkollektorkreise selbst und die Kollektorleitung vom Erdkollektor zur Wärmepumpe.
4. Ebene: Trinkwasser-, Telefon- und Stromanschlussleitungen
5. Ebene: Regenwasser-Zuleitung zur Zisterne und Zisternenüberlauf zum Regenwasserkanal
6. oberste Ebene: Lüftungsfortluft

Der Erd- und Kellerbau erfordert offensichtlich eine reife Koordinationsleistung vom Tiefbauer und vom Architekten.

Viele Grüße,
Baublox

Sonntag, 20. Juni 2010

Wandaufbau Kampa

Sehr lange habe ich nichts mehr zu Kampa geschrieben. Hier aber bietet es sich an, zum Vergleich mal den Wandaufbau darzustellen, so wie er gemäß dem früheren Vertrag mit Kampa entstanden wäre:




Das Bild stammt wieder von u-wert.net. Den Aufbau und die Eigenschaften der Wand kann man hier nachsehen. Der Wärmedurchgangswert ist sogar nur 11 W/(m^2*K), ist also noch einen Tick besser als bei der jetzt geplanten Wand. Die Dichtigkeitsebene wird hier von einer PVC-Folie als Dampfsperre gebildet. Das ist ein leichter Nachteil, weil die Folie leicht verletzt werden kann und so eine Folie mit der Zeit immer spröder wird. Eine Beschädigung hätte Feuchtigkeitsschäden in der Wand zur Folge. Ein weiterer leichter Nachteil ist die Verwendung von XPS (Styropor) als Außendämmung, das zwar hervorragende Dämmeigenschaften hat, diese aber im feuchten Zustand verliert.

Trotzdem eine ganz hervorragende Wand, die kein anderer Fertighausanbieter zu einem ähnlichen Preis erstellen kann. Deshalb hauptsächlich konnten wir uns nach der Kampa-Insolvenz auch mit keinem der anderen Fertighausanbieter anfreunden. Die neue Kampa GmbH bietet diese Wand auch jetzt mit dem hier gezeigten Aufbau an. Zu dieser Nachfolge-Firma der insolventen Kampa-Haus GmbH konnte ich aber nicht das notwendige Vertrauen aufbauen.

Viele Grüße,
Baublox

Wandaufbau

Da der Zimmermann seine Planungen inzwischen abgeschlossen hat, kann ich den Außenwandaufbau unseres Holzrahmenbaus ja mal in den Blog stellen:




Auf dieser Seite kann man den genauen Aufbau nachsehen oder ändern. Auf die interessante Webseite, die diese Berechnung und Darstellung ermöglicht, bin ich auf Svens Baublog aufmerksam geworden.

Die Darstellung gibt die Verhältnisse der Gefache zwischen den Balken wieder. Der Wärmedurchgangswert ist mit 12 W/(m^2*K) durchaus passivhaustauglich (auf Passivhauszertifizierung allerdings verzichten wir).

Wegen der guten Dämmeigenschaften besteht der Kern der Dämmung zwischen den Ständerbalken aus Mineralwolle. Die Dichtigkeitsebene wird von einer Schicht verklebter OSB-Platten gebildet. Wegen der guten Speicherfähigkeit von Wasser schließt sich nach Innen eine Installationsebene aus Holzfaserdämmstoff an. So wird der Luftfeuchtigkeitsgehalt in den Innenräumen reguliert. Auch nach außen, wo sich im Winter eine geringe Menge Kondenswasser niederschlagen wird, ist eine 10 cm dicke Holzfasserdämmstoffschicht. Der besondere Vorteil von Holzfaser gegenüber Styropor/Polystyrol (XPS) ist hier, dass die Dämmeigenschaft im feuchten Zustand kaum leidet.

Viele Grüße,
Baublox

Sonntag, 13. Juni 2010

Erdwärmetauscher in zwei Teilen?

Auch die EWT-Leitung (Erdwärmetauscher) für die Zuluft der Lüftungsanlage wurde letzte Woche geliefert. Allerdings in zwei Teilen. Eine Vebindungsmuffe wurde ebenfalls mitgeliefert. Ich dachte bislang, dass die Leitung nicht getrennt werden darf, weil sich an der Trennstelle Kondenswasser sammeln und faulen könnte. Habe ich mich da getäuscht?



die zwei EWT-Leitungen


Viele Grüße,
Baublox

Nachtrag:
Wer die Kommentare gelesen hat, hat es sicher schon gemerkt: Eine getrenntes EWT-Rohr zu verbinden, ist kein Problem, wenn man bei der Verbindung folgendes beachtet:
  • a) Die beiden EWT-Teilrohre am besten mit einer Muffe vom Hersteller verbinden, die nicht ins Rohrinnere aufträgt, so dass kein Muffenrand entsteht, an dem sich Kondenswasser sammeln könnte.
  • b) Zwischen Muffe und EWT-Rohrenden Dichtringe einlegen. Bei zeitweise anstehender Erdfeuchte (wie bei uns) zusätzlich mit Schrumpfschlauch abdichten.
  • c) Die Muffe vorsichtig derart unterfüllen, dass sie nicht gegenüber dem EWT-Rohr nach oben gedrückt wird, sondern im Rohrinneren ein gleichmäßiges Gefälle zum Ablaufen des Kondenswassers entsteht.

Vielen Dank für die Informationen hierzu an meinen Architekten, an den Lieferanten des EWT-Rohres und an Sven, der hilfreiche Kommentare und Mails gegeben hat. Hoffentlich entstehen bei uns nun hier auch keine Probleme.

Kellerdecke ist drauf

Am Donnerstag ist die Kellerdecke gegossen worden. Mit der Ausführung bin ich sehr zufrieden. Auch die Leerrohre für Elektroleitungen und für die Kellerwanddurchführungen (schon beim Gießen der Kellerwände) wurden nicht vergessen.
So sieht es inzwischen aus
Deckenschalung vor dem Gießen, hier an der Treppenaussparung
Abstützung der Fertig-Deckenelemente. Man sieht auch die Elektro-Leerrohre.
Wanddurchführungen in den Kellerwänden
Viele Grüße,
Baublox

Samstag, 22. Mai 2010

Kelleraußenwände gegossen

Inzwischen sind die Kelleraußenwände gegossen. Die können nun in aller Ruhe abbinden. Nächste Woche werden die Kellerbauer auf einer anderen Baustellen arbeiten.

Der Beton wird vom Betonmischer-LKW in den Kübel abgelassen.


Der Kübel wird mit dem Kran über eine Wandschalung gehoben. Dort wird der Beton in die Peri-Schalung abgelassen.


Dann wird mit einem elektrischen Rüttler gut durchgerüttelt. Wenig Luftblasen bedeutet bessere Wasserdichtheit und Stabilität.



Fertig

Viele Grüße,

Baublox