Samstag, 4. Juli 2009
Kontakt mit neuer Kampa GmbH
Man bietet mir die Erfüllung meines alten Vertrags an. Selbst die Übernahme schwierigster Passagen des alten Vertrags bereitet angeblich keine Probleme. Z. B. der Punkt, dass Kampa das Risiko übernimmt, dass die Baupläne nicht genehmigt werden. In dem Fall wäre der ursprüngliche Vertrag nichtig, und Kampa müßte mir sogar meine bereits geleistete Zahlung zurückerstatten. Ich habe angeboten, diesen Passus zu streichen, das hat den Verkaufsberater aber gar nicht interessiert.
Sehr wohl ein Problem scheint es aber zu sein, den Vertrag z. B. bezüglich des Heizkonzepts zu ändern. Auf meinen Änderungswunsch (siehe Posting vom 19. Oktober) hat Kampa seit November noch nicht ernsthaft reagiert.
Ich habe mitgeteilt, dass ich ohne Bearbeitung dieses Änderungswunsches nicht unterschreibe.
Ich rätsele über den Sinn, problematische Vertragsartikel gerne übernehmen zu wollen, unproblematische Änderungswünsche aber nur ungern zu bearbeiten. Scheinbar hat die vollständige und unveränderte Übernahme des Altvertrags für die neue Kampa GmbH irgendwelche Vorteile. Vielleicht verlangt der Kaufvertrag über die Liegenschaften und Rechtstitel der Kampa AG mit dem Insolvenzverwalter von der Kampa GmbH ein solches Angebot an die ehemaligen Kampa AG-Kunden.
Viele Grüße,
Baublox
Sonntag, 28. Juni 2009
Familienvergrößerung
Wir sind alle sehr begeistert.
Auch bei Kampa hat es Neuigkeiten gegeben. Die Insolvenz über die Kampa AG ist am 03.06.09 eröffnet worden (mit Wirkung zum 01.06.) (Insolvenzeröffnung) Da habe ich noch erwartet, dass bei einer Betriebsversammlung in Steinheim am 09.06.09 die Übernahme der Kampa AG und die Bauvertragserfüllung durch die Nachfolgefirma verkündet wird. Stattdessen ist dort die Zerschlagung des Konzerns und die Entlassung aller Mitarbeiter verkündet worden. (Pressemeldung) Und vorgestern hat der Insolvenzverwalter einen Brief geschrieben, dass er sein Wahlrecht nach §103 der InsO wahrnimmt und die Erfüllung unseres Bauvertrags mit der Kampa AG ablehnt. D. h. unser Bauvertrag ist nichtig, die gezahlte Rate sind wir aber vermutlich auch los. Da wir das Haus nun mehr denn je benötigen, geht die Suche also von neuem los.
Viele Grüße,
Baublox
Montag, 4. Mai 2009
Einen heißen Tanz

Einerseits kann der Bauherr (im Fall von Kampa) nach VOB eine außerordentliche Kündigung aussprechen. Dann wird er aber möglicherweise - so hat mir mein Verkaufsberater mitgeteilt - vom Bauunternehmen zur Zahlung von entgangenem Gewinn verpflichtet werden. Die bereits gezahlte Rate wäre auch verloren. Eine solche Zahlung kann man umgehen, wenn man dem Bauunternehmen nachweisen kann, dass es nicht zur Vertragserfüllung in der Lage ist. Da hat man aber vermutlich vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens schlechte Karten.
Zum anderen kann Kampa aber auch die fertigen und vollständigen Bauantragsunterlagen zustellen. Dann wird die zweite Rate fällig. Und in unserem Fall fehlt nur noch eine Kleinigkeit - 20 cm - bis die bereits zugestellten Unterlagen dem mit Kampa geschlossenen Vertrag entsprechen. Tut Kampa diesen kleinen Schritt - und ich verstehe nicht, dass Kampa dies nicht schon vor Monaten getan hat - so würde mir eine weitere Rechnung zugestellt werden. Deren Bezahlung ich dann voraussichtlich erst in die Wege leiten würde, nachdem Kampa mir plausibel gemacht hat, dass sie zur Vertragserfüllung in der Lage sein werden.
Glücklicherweise aber meldet sich Kampa momentan überhaupt nicht. Obwohl mir der Verkaufsberater einen Termin Mitte April angekündigt hat. So zieht sich das hoffentlich hin, bis klar ist, dass Kampa entweder den Vertrag erfüllen kann oder die Insolvenz eröffnet wird.
Und vielleicht kann Kampa den Vertrag ja doch erfüllen. Schon Ende März hat der Verkaufsberater baldige Neuigkeiten zur möglichen Übernahme von Kampa angekündigt. Und jetzt kann man tatsächlich davon lesen: Kampa-AG Pressemeldung .
Nette Grüße, Baublox
Sonntag, 29. März 2009
Aufkauf von Kampa?
Man erfährt, dass die Produktion bei Kampa wieder aufgenommen werden soll, um Bauprojekte, die bis zur Insolvenzeröffnung Ende Mai abgeschlossen werden können - also nicht unseres - fortzusetzen. Ohne den Einstieg eines Investors - mit mehreren verhandelt der Insolvenzverwalter - wird keine Weiterführung von Bauvorhaben über den Termin der Insolvenzeröffnung möglich sein.
Auf die Pressemeldung hat mich in einem Telefonat und einer E-Mail heute abend unser Verkaufsberater aufmerksam gemacht, der auch mitteilte, dass binnen einer Woche Neuigkeiten zum Aufkauf von Kampa durch einen Investor zu erwarten wären. Wir könnten dann mit einem Abschluss unseres Baues rechnen.
Viele Grüße, Baublox
Samstag, 28. März 2009
Insolvenzeröffnung Ende Mai
Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wäre klar, dass Kampa den geschlossenen Vertrag nicht erfüllen kann und der Bauvertrag wäre vermutlich gegenstandslos. Unsere Verluste aus der Nichterfüllung des Vertrags wären vermutlich aus der Insolvenzmasse zu befriedigen - vermutlich mit niedrigem Rang. So wird es vermutlich weitergehen.
Nette Grüße,
Baublox
Steht die Fertigung?
Schade. Ich hätte gerne mit Kampa gebaut, denn sie bieten die mit Abstand beste Wand an - und das für einen äußerst geringen Aufpreis.
Und die Wand ist eigentlich die einzige produktive Leistung eines Fertighausbauers. Die gesamte Restleistung besteht eigentlich in Organisation des Bauvorhabens und im Verwalten von Lieferanten und Subunternehmern.
Von der Verwaltung bin ich bei Kampa weniger überzeugt. Simple Absprachen brauchen extrem lange. Und auf die von Kampa selbst angeregte Änderung des Heizkonzeptes habe ich trotz des langen Zeitraums noch keine vernünftige Reaktion bekommen - wobei ich eine Reaktion wie "Vertragsänderungen machen wir nicht" auch akzeptiert hätte - dann hätte ich mich aber gewundert, dass sie mir unser vertragliches Heizkonzept madig machen.
Nette Grüße,
Baublox
Freitag, 20. März 2009
Fertigung läuft weiter
Am Ende des Briefes war zu lesen, dass die Fertigung im vollem Umfang aufrecht erhalten bleibt und Kampa von einem planmäßigen Geschäftsablauf und pünktlicher Belieferung der Kunden ausgeht.
Hm?!
Viele Grüße,
Baublox
Freitag, 13. März 2009
War´s das?
Noch mal nen Gruß,
Baublox
Sonntag, 19. Oktober 2008
Vielleicht doch eine Außenluft-Luft-Wämepumpe?
Beim Heizkonzept A (Luft-Luft-Wärmepumpe mit Wärmeverteilung über die Lüftungsanlage) in Verbindung mit einem Scheitholzkaminofen wird bei kalter Außenluft nicht mit Strom, sondern eben mit Scheitholz geheizt - was das Konzept für uns wieder interessant macht. Verbaut wird der Ofen Unitherm von Plewa siehe hier: http://www.plewa.de/HTM_Produkte/Produkte_UNITherm_Seite_1.htm.
Verglichen mit dem Wodtke Ivotek ist das jedoch ein wenig komfortabler Ofen: Er heizt nur die Raumluft. Um die Wärme im Haus zu verteilen, wird eine Abluftöffnung über dem Kaminofen platziert, so dass über den Wärmetauscher die Zuluft des Lüftungssystems geheizt wird. Als Scheitholzofen muss man die Wärmezufuhr hier über das Holz-Auflegen steuern – beim Wodtke Ivotek geht das elektronisch. Raumluftunabhängig ist der Ofen allerdings.
Ein weiterer Nachteil des Konzeptes A ist, dass es hier keinen 750 l Pufferspeicher wie beim Konzept C gibt, sondern nur einen 270 l Warmwasser-Speicher, der das über eine zusätzliche Luft-Wasser-Wärmepumpe erhitzte Brauchwasser sammelt. Das heißt, die Heizwärme muss dann erzeugt werden, wenn sie gebraucht wird. Da wird man wohl häufiger die Luft-Luft-Wärmepumpe statt den Scheitholzofen nutzen, besonders da es hier ja auch keine Solarkollektoren gibt. Ein Pufferspeicher wäre hier sehr sinnvoll, würde aber einen Kaminofen mit Wassertasche verlangen! In Luft kann man nur wenig Wärme speichern. Das erwärmte Wasser eines solchen Kaminofens müßte man dann in einem Pufferspeicher speichern. Dessen Wärme könnte man dann mit einem Wärmetauscher an die Luft des Lüftungssystems abgeben.
Außerdem wird das Brauchwasser nicht vom Scheitholzkaminofen, sondern nur von der zweiten Luft-Wasser-Wärmepumpe erhitzt - bei kalter Winterluft also mit Strom. Unser lokaler Stromversorger hat keinen Wärmepumpentarif, nur einen Nachtstromtarif, den man hier wegen des fehlenden Pufferspeichers vermutlich nicht nutzen kann. Wir würden die beiden Wärmepumpen also mit normalen Tarifstrom betreiben.
Doch trotz der Nachteile - wegen des niedrigen Preises ist diese Heizung vielleicht interessant? Hat jemand Erfahrung mit einem solchen Konzept und kann Tipps geben?
Aktuell ist die Frage jetzt, weil beim Konzept A der Technikraum im Keller in der gedämmten Gebäudehülle enthalten sein müsste – so hat mir unsere Architektin am letzten Donnerstag mitgeteilt. Beim Konzept C ist im Keller nur der Treppenabgang gedämmt. Daher muss die Entscheidung vermutlich eher jetzt vor dem Bauantrag und nicht erst zur Bemusterung gefällt werden.
Viele Grüße,
Baublox
Nachtrag: Am 20.09. habe ich erfahren, dass über diese Frage doch erst bei der Bemusterung geredet wird. Trotzdem freue ich mich natürlich, wenn mir jemand über seine Erfahrungen mit dem Heizkonzept A und einem Kaminofen berichten kann.
Gruß, baublox
Wie kriegen wir die Bude warm?
Aus aktuellem Anlass – darauf komme ich im folgenden Blogeintrag zu sprechen – stelle ich jetzt mal unsere Gedanken zum Heizkonzept vor:
Unsere Wünsche von Anfang an waren:
Eine hochgedämmte Gebäudehülle - Kampa gibt für die von uns ausgewählte Baureihe einen Heizwärmebedarf von maximal 19 KWh je m^2 und Jahr an – und eine geregelte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Weiter wussten wir nur, dass wir keine fossilen Energieträger - Öl oder Gas - nutzen wollten. Eine Wärmepumpe, die primärseitig ihre Energie aus der Außenluft gewinnt (statt von einer Erdwärmesonde oder aus Erdkollektoren oder aus dem Grundwasser), haben wir abgelehnt, weil dessen Wirkungsgrad stark mit den Außentemperaturen abnimmt und man bei niedrigen Außenlufttemperaturen dann praktisch mit Strom heizt.
Damit waren das Kampa-Heizkonzept A (Luft-Luft-Wärmepumpe mit Wärmeverteilung über die Lüftungsanlage) und B (Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Wärmeverteilung über eine Fußbodenheizung) nicht weiter interessant. Da das Konzept D mit einer Gastherme arbeitet, mußten wir uns daher für das Heizkonzept C entscheiden, was uns wegen des hohen Aufpreises schwer gefallen ist.
Das Konzept C besteht aus einer Fußbodenheizung, die von einem Pelletkaminofen geheizt wird. Dabei handelt es sich um ein Hightek-Teil –der Typ Ivotec von Wodtke (siehe hier: http://www.wodtke.com/ivotec_waterplus.html). Der ist raumluftunabhängig, hat einen 40 kg Pelletsbehälter und heizt nur zu 10% den Raum und zu 90% das Heizwasser -, er reicht von der Heizleistung her aus, um ein normales Einfamilienhaus zu heizen und ist hier mit 13.5 KW Heizleistung deutlich überdimensioniert. Unterstützt wird der Kaminofen von heizungsunterstützenden Solarkollektoren, die hoffentlich die Zeit, an dem die Pellets von Hand zum Ofen getragen werden müssen auf den Winter beschränken. Ein 750 l Pufferspeicher überbrückt die Zeiten, in denen der Ofen aus ist bzw. in denen die Sonne nicht scheint.
Die geregelte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist zusätzlich handschriftlich auf dem Vertrag vermerkt worden, sie ist standartmäßig nicht im Konzept C enthalten - was ich nicht verstehe, weil man sonst sehr viel mehr Pellets verbraucht. Erst hierdurch sinkt der Heizwärmebedarf auf unter 2.5 KW bei - 20°C Außentemperatur. Auch den Komfortgewinn durch die geregelte Lüftung und den Schutz vor Schimmelbildung - wichtig bei einer hochgedämmtem Gebäudehülle - darf man nicht vergessen.
Die Nachteile dieses Heizkonzepts sind neben dem erwähnten hohen Aufpreis für die Heiztechnik – obwohl kaum Heizbedarf besteht - die geringe Erfahrung, die Kampa damit hat. Kein Kundenbetreuer oder Verkaufsberater hat uns von einem mit diesem Konzept verwirklichten Kampa-Bauvorhaben aus dieser hochgedämmten Baureihe berichten können.
Viele Grüße,
Baublox
Donnerstag, 9. Oktober 2008
Bauantragspläne
Es hat vermutlich Probleme bei der Übermittlung der abgesprochenen Punkte vom Verkaufsberater, mit dem das Gespräch am 04.09. geführt wurde, zur Architektin gegeben.
Mein Elan hat wegen des Platzens unseres Zeitplanes etwas gelitten. Erst heute am 09.10. habe ich eine Mail mit den noch fehlenden Punkten an die Architektin gemailt.
Nette Grüße, Baublox
Zeitplan muss geändert werden
Damit hat sich unser Zeitplan in Luft aufgelöst. Bislang war unsere Planung: Tiefbau im Oktober, Keller Ende Oktober oder Anfang November, Hausaufrichtung November (mit Dach - logisch), Innenausbau Januar. Die von uns selbst durchzuführenden Arbeiten -Malerarbeiten und Bodenbeläge - wollten wir in den folgenden zwei Monate erledigen und im April einziehen. Nach Vertragsabschluss im Juni dachte ich, in diesem Zeitplan wäre noch eine Menge Sicherheit. Dass das nun nicht klappt - befürchtet hatte ich es schon vor diesem Telefonat - hat mich ernüchtert und wohl auch etwas demotiviert. Vermutlich wird die Baugrube nun erst nach der Frostperiode des kommenden Winters ausgehoben werden.
Gruß, Baublox
